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Unsere Leistungen

Therapie

Infiltrationen & PRT

Wir bieten gezielte, minimal‑invasive Infiltrationen an der Wirbelsäule und am Iliosakralgelenk (ISG) an. Ziel ist eine präzise Medikamentenapplikation an die schmerzauslösende Struktur (z. B. Nervenwurzel, Facettengelenk) zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung – häufig als Alternative oder Ergänzung zur Operation.

Häufige Untersuchungsregionen
Behandlungsbereiche
  • Zervikale Infiltrationen (HWS)
  • Thorakale Infiltrationen (BWS)
  • Lumbale Infiltrationen (LWS)
  • ISG‑Infiltrationen (Iliosakralgelenk)
  • PRT – Periradikuläre Therapie (Nervenwurzel‑Injektion)
Typische Indikationen
  • Bandscheibenvorfall / Nervenwurzelreizung (Radikulopathie)
  • Spinalkanalstenose
  • Facettensyndrom / Facettengelenksarthrose
  • ISG‑Schmerzen
  • Chronische Rückenschmerzen mit klarer Schmerzquelle
Therapie
Informationen
Ablauf der Infiltration:
  • Vorbesprechung und Aufklärung (Nutzen, Risiken, Alternativen)
  • Abgleich von Medikamenten, Vorerkrankungen und Allergien (wichtig: Medikamentenallergien unbedingt vorher angeben)
  • Durchführung unter Bildkontrolle (präzise Nadelführung)
  • Kurze Ruhephase im Anschluss
  • Nachbeobachtung in der Praxis/Einrichtung für ca. 30 Minuten
Nach der Behandlung
Verhalten & Sicherheit:
  • Nach der Injektion beobachten wir Sie in der Regel etwa 30 Minuten.
  • Für 2 Stunden nach der Behandlung dürfen Sie nicht selbst Auto fahren und sollten kein Fahrzeug führen. Bitte organisieren Sie eine Abholung oder nutzen Sie Taxi/ÖPNV.
  • Am Behandlungstag empfehlen wir körperliche Schonung (kein schweres Heben/Sport).
  • Ein vorübergehendes Taubheits‑ oder Schwächegefühl kann selten auftreten – melden Sie sich bitte sofort, wenn Beschwerden zunehmen.
  • Wenn Sie neue oder zunehmende neurologische Ausfälle (z. B. deutliche Schwäche, Taubheit im Sattelbereich, Blasen-/Darmstörungen) bemerken, suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe.

Medikamente, Allergien & besondere Situationen

Bitte informieren Sie uns vor der Therapie unbedingt über:

  • Medikamentenallergien (insbesondere gegen Lokalanästhetika, Kontrastmittel oder andere Medikamente)
  • Blutverdünner (z. B. ASS, Clopidogrel, DOAK/NOAK, Marcumar) – ob und wie pausiert werden muss, klären wir individuell
  • Diabetes (bei steroid-haltigen Injektionen kann der Blutzucker vorübergehend steigen)
  • Infektionen, Fieber oder akute Erkrankungen
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
Allgemeine Informationen zu Risiken

Wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es Risiken, insgesamt sind Infiltrationen bei korrekter Indikation und Technik in der Regel sehr sicher. Mögliche Risiken sind u. a. Bluterguss, vorübergehende Schmerzen, Infektion, allergische Reaktion oder (selten) vorübergehende neurologische Symptome. Über individuelle Risiken klären wir vorab ausführlich auf.

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